Kalkputz wird gefilzt, um eine gleichmäßige, strukturierte Oberfläche zu erhalten. Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend: Der Putz darf nicht mehr nass, aber auch noch nicht zu fest sein.
Das heißt: Der Putz hat bereits angezogen, glänzt nicht mehr feucht und gibt beim leichten Druck mit dem Finger nur minimal nach. In diesem Zustand lässt er sich mit dem Schwammbrett in kreisenden Bewegungen bearbeiten. Erfolgt das Filzen zu früh, entstehen schlieren. Wartet man zu lange, entstehen glatte Stellen ohne Korn.
Je nach Schichtdicke, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit und Saugfähigkeit vom Untergrund liegt das optimale Zeitfenster meist zwischen 15 Minuten und einer Stunde, nach dem Auftrag.
Hallo Herr M.,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Es ist immer spannend, von fremden Menschen im Internet Dinge über die eigene berufliche Praxis zu erfahren, die man selbst noch gar nicht wusste.
Grüße aus Marktbreit
Gerold Engist
wenn Sie das schon jemals gemacht hätten, stünden da ganz sicher andere zeiten 😉