Hydraulefaktoren, auch Silikat- oder Wassermörtelbildner genannt, entstehen beim Brennprozess aus aufgeschlossenen chemischen Verbindungen wie Kieselsäure, Tonerde und Eisenoxid. Sie verleihen Kalk die Fähigkeit, auch unter Wasser abzubinden. Bindemittel, die überwiegend aus Hydraulefaktoren bestehen, erhärten jedoch nicht von selbst (z. B. Trass). Erst in Kombination mit Basen wie Kalk oder Magnesia entwickeln sie ihre volle Bindekraft.