Wann kann man Kalkputz rabottieren?
Kalkputz kann rabottiert werden, sobald er lederhart ist: nicht mehr nass, aber noch nicht ganz erhärtet. Je nach Klima und Schichtdicke liegt dieses Zeitfenster meist zwischen 12 und 24 Stunden nach dem Auftrag.
Kalkputz kann rabottiert werden, sobald er lederhart ist: nicht mehr nass, aber noch nicht ganz erhärtet. Je nach Klima und Schichtdicke liegt dieses Zeitfenster meist zwischen 12 und 24 Stunden nach dem Auftrag.
Kalkputz kann mit Sumpfkalkfarbe direkt frisch oder nach Trocknung auf vorgenässtem Untergrund gestrichen werden. Silikatfarbe erst nach ca. 6 Wochen. Dispersions- und Latexfarben sind ungeeignet.
Kalkputz ist von Natur aus weiß bis cremefarben. Abhängig von Zuschlagstoffen und Oberfläche kann er leicht variieren. Mit alkalibeständigen Pigmenten lässt er sich auch farbig gestalten.
Kalkputz schimmelt nur unter bestimmten Bedingungen: bei dauerhafter Feuchtigkeit, durch dichte Beschichtungen oder wenn sich organischer Staub absetzt. Manche Schimmelarten können auch bei hohem pH-Wert wachsen. Richtig verarbeitet bleibt Kalkputz aber sehr schimmelresistent.
Kalkputz trocknet etwa 1 mm pro Tag, je nach Dicke und Klima. Ein dünner Feinputz ist nach 1–2 Wochen trocken, ein kompletter Wandaufbau braucht 4–6 Wochen. Mit der Folienprobe lässt sich die Restfeuchte zuverlässig prüfen.