Additive sind Stoffe, die einem Baustoff in meist vergleichsweise kleinen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften gezielt zu beeinflussen. Sie können natürlichen oder synthetischen Ursprungs sein.
In Putzen und Mörteln können Additive beispielsweise Verarbeitung, Wasserhaltevermögen, Haftung, Abbindezeit, Luftporengehalt oder Wasseraufnahme verändern.
Zu den möglichen Additiven gehören beispielsweise Celluloseether, Stärkeether, Luftporenbildner, Hydrophobierungsmittel oder Verzögerer. Welche Stoffe eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen Rezeptur und den gewünschten Eigenschaften des Produktes ab.
Additive sind nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. Entscheidend ist, welcher Stoff enthalten ist, in welcher Menge er eingesetzt wird und welche Eigenschaften des Baustoffes dadurch verändert werden.
Bei Kalkputzen ist außerdem zwischen Additiven und zusätzlichen Bindemitteln zu unterscheiden. Zement, Gips oder eine Kunststoffdispersion sind nicht einfach mit jedem Verarbeitungshilfsmittel gleichzusetzen.
Wer genau wissen möchte, welche Bestandteile ein Baustoff enthält, benötigt eine Volldeklaration.
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